Der Vatikan hält sich angesichts des Putsches und der Reaktion der türkischen Regierung offiziell zurück.
Ausgabe: 2016/32, Türkei, Vatikan, Sympathie,
09.08.2016
Der türkische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Mehmet Pacaci, sagt aber, man erwarte sich „Zeichen der Sympathie“. Abgesehen von den Papstäußerungen über das Genozid an den Armenierern 1915 wolle man den Vatikan als guten Partner erhalten, sagte der Botschafter im Gespräch mit Kathpress. Dass es in der Türkei unter anderem keinen Rechtsstatus für die katholische Kirche (wie zum Beispiel auch für protestantische Gemeinden) gibt, begründete er damit, dass man sich noch auf keine Lösung einigen haben könne.