Beim Fest Maria Himmelfahrt am 15. August werden traditionellerweise Kräuter gesegnet.
Ausgabe: 2016/32, Maria Himmelfahrt, Kräutersegnung, 15. August,
09.08.2016
Für ein Kräuterbüscherl werden Getreidesorten, Heil- und Gewürzpflanzen und gerne auch Gartenblumen gebunden. Meistens enthalten die Buschen sieben, neun, zwölf oder eine andere symbolische Zahl an Kräutern. Je nach Region werden Königskerze, Johanniskraut, Thymian, Salbei, Beifuß, Frauenmantel und Schafgarbe verwendet. Der gesegnete Strauß soll Gottes Segen ins Haus bringen.
Legenden um Maria
Den Kräutersegnungen könnten zwei Legenden zugrunde liegen: Die Apostel sollen in Mariens Grab statt ihres Leichnams nur duftende Rosen vorgefunden haben. Eine andere Geschichte besagt, dass aus ihrem Grab der Duft von Kräutern und Blumen entstiegen sein soll, als sie in den Himmel aufgenommen wurde. Maria wird in alten Gebeten als „Blume des Feldes und Lilie in den Tälern“ verehrt.