Artikel über Mutter Teresas Erfahrung der Gottferne, Fernsehbeiträge, die zeigen, wie sie sich einem auf der Straße liegenden Menschen zuwendet: Mutter Teresa überall. Vor ihrer Heiligsprechung am 4. September 2016 ist eine „Mutter Teresa Flut“ losgebrochen. Wer sich über Momentaufnahmen hinaus mit dem Leben dieser faszinierenden Frau beschäftigen möchte, findet in dem Buch „Die Liebe bleibt“ von Christian Feldmann eine anregende Lektüre. Der Journalist und Theologe arbeitet in seiner Biografie den roten Faden heraus, der sich durch das Leben Mutter Teresas zieht. Das macht das Buch auch fast 20 Jahre nach seinem ersten Erscheinen in der aktualisierten Auflage so wertvoll. Feldmann zeigt die gesellschaftliche Sprengkraft auf, die in Mutter Teresas so scheinbar unpolitischer Zuwendung zu den Menschen steckt. Und der Autor gibt den Leser/innen eine Ahnung von der Spiritualität Mutter Teresas, die so gar nicht in den Kopf von gut situierten Europäern will: wie sehr Armut und liebevolle Sorge um die Ärmsten zu Jesus führen. Gebete aus dem Gebetbuch Mutter Teresas laden nach der Lektüre jedes Kapitels zur Besinnung ein.