Für die einen ist es das höchste Vergnügen. Andere machen einen weiten Bogen herum. Beim Tanzen ist es so – beim Sport auch. Wie kann es sein, dass dieselbe Sache bei den einen den Puls höher schlagen, andere aber völlig kalt lässt? Bei den „religiösen Gefühlen“ geht es Menschen auch nicht anders.
Es ist eine interessante, wenn nicht sogar heilsame Erfahrung, sich in „fremde“ Welten einzulassen. Was ist es nur, das das Herz des anderen höher schlagen lässt? Was lässt mich darüberstehen – oder fehlt mir am Ende etwas, dass ich nicht mitkann? Für die Fastenzeit 2008 lädt die KirchenZeitung der Diözese Linz ein zu einem Hineinschnuppern in eine Welt, die auf den ersten Blick wenig mit Glaubensdingen zu tun hat. Das Fußballspiel. Die Kirchen–Zeitung lädt zum Fastentraining. Wer mitmacht, wird entdecken, wie viele Gemeinsamkeiten es gibt – und dass die Welt der anderen der eigenen nicht so fremd ist. Fußballtrainer Giovanni Trapattoni als Exerzitienmeister? Warum nicht. Schließlich ist auch die Kirche nicht nur eine Summe von guten Einzelspieler/innen. Ihre Stärken zeigen sich im Zusammenspiel – im Team.