Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Michael Sabbah, erhofft sich von der Nahostreise von US-Präsident Bush eine entscheidende Unterstützung für den Friedensprozess. Sabbah meinte, dass Israels Ministerpräsident Olmert offenbar entschlossen sei, einen Weg zum Frieden einzuschlagen. Allerdings gebe es in der israelischen Gesellschaft Kräfte, die sich einem solchen Weg widersetzen und keinen „Millimeter des Heiligen Landes“ aufgeben wollten. Das nähre die Befürchtung der Palästinenser, nur ein zerstückeltes Land ohne wirkliche Souveränität zu erhalten. Wenn beide Seiten eine gerechte Lösung anstreben, sei Friede möglich.