Ausgabe: 2008/05, internationale Aktion, Gaza, Habesh, Massenwanderung, Treibstofflieferung, Nahrungsmittellieferungen, Gefängnis
30.01.2008
Die Generalsekretärin der Caritas Jerusalem, Claudette Habesh, hat die internationale Staatengemeinschaft zu beherztem Handeln in der Gaza-Krise aufgefordert. Die Massenwanderung ins ägyptische Rafah seit dem Durchbruch der Grenzmauer zeige, dass die Menschen Freiheit wollen, so Habesh. Vermutlich werde Ägypten sich aber bald dem Druck aus Israel und den USA beugen und die Grenzen wieder schließen. Die von Israel wiederaufgenommenen Treibstoff- und Nahrungsmittellieferungen bezeichnete sie als Kosmetik. Gaza sei „das größte Gefängnis der Welt – und so lange das so bleibt, ist den Menschen nicht geholfen“.