Auf die zahlreichen kirchlichen Initiativen für die Opfer des Menschenhandels hat der Sekretär des Päpstlichen Rates für die Migrantenseelsorge, Erzbischof Agostino Marchetto, bei der UN-Konferenz „Globale Initiative zur Bekämpfung des Menschenhandels“ (13. –15. 2.) in Wien hingewiesen. „Katholische Organisationen in verschiedenen Ländern sind in der Betreuung der Opfer involviert. Um den Menschenhandel zu bekämpfen, müsse bei den sozioökonomischen Bedingungen in den Herkunftsländern, aber auch bei der ,Nachfrageseite‘ für Dienste versklavter Frauen und Kinder in den Wohlstandsländern angesetzt werden.“