Ausgabe: 2008/09, Spiritualität, Kirchen, Paul Zulehner, Pastoraltheologie, Gemeinschaft
27.02.2008
Trotz des Booms für Spiritualität haben die Kirchen kaum Zulauf: Darauf wies der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner unlängst hin. Das Lebensgefühl des modernen Menschen bestehe darin, in seiner Lebenszeit möglichst „optimales und leidfreies Glück“ zu erlangen, so Zulehner. Hast, Überforderung und Angst, zu kurz zu kommen, seien die Folgen. Den Kirchen riet Zulehner, genau zu studieren, was die Menschen heute wirklich suchen: Heilung, Gemeinschaft, Festigkeit, Weite und Vorbilder. Es müsse auch einen Dialog mit Menschen geben, die außerhalb der Kirchenmauern ihrer spirituellen Sehnsucht folgen.