Ein warmes Vollbad kann wahre Wunder wirken: Nach einem harten Arbeitstag zur Entspannung, bei Schlafstörungen, Verspannungen oder Krankheiten, oder einfach nur, um Körper und Seele etwas Gutes zu tun.
Ein Badeöl aus natürlichen Kräutern lässt sich leicht selbst herstellen. Dazu setzt man wohlriechende Kräuter mit Olivenöl für drei Wochen an. Das selbst hergestellte Badeöl brauchtunbedingt einen Emulgator. Dafür eignen sich Honig oder Rahm – da beides aber nicht lange haltbar ist, sollte man es erst unmittelbar vor dem Bad unter das Öl mischen. Als Alternative dazu empfiehlt sich der Emulgator Twen 80 aus der Apotheke. Wer kein Badeöl zur Hand hat, kann stattdessen auch lange gezogene Kräutertees in das Badewasser mischen.
Als Badekräuter eignen sich etwa Kamille (als Tee, bei Hämorrhoiden und Hauterkrankungen),Lavendel (bei Blähungen), Rosmarin (zur Regeneration), Baldrian (bei Schlafstörungen), Melisse (bei Schlafstörungen oder Blähungen), Thymian (bei Husten oder Rheuma), Johanniskraut (bei Verspannungen), Fenchel und Kümmel (beiBlähungen) oder Rosen (zur Entspannung).
Ein Tipp für zwischendurch: Statt einem Vollbad kann man die Badeöle auch mit etwas Wasser mischen, auf ein Handtuch geben und als Kompresse auf die betroffene Stelle geben.