Mehr als 2100 Studierende nahmen in der Intersportarena Linz in den Kar- und Ostertagen an einem europaweiten christlichen Studententreffen teil. Die Tagung, die von der evangelikalen Österreichischen Studentenmission und deren internationalem Dachverband IFES organisiert wurde, stand unter dem Thema „Gottes persönliche Liebe zu uns“. Das Faszinierende an Treffen dieser Art ist für den Linzer Baptistenpastor Werner Holmes-Ulrich die Begegnungsmöglichkeit für Studenten, deren Herkunftsländer verfeindet sind: „Hier können albanische und serbische Jugendliche miteinander beten. Das ist ein Geschenk Gottes.“ Für Überraschung sorgte der Moderator der Konferenz bei Landesrat Viktor Sigl. Dass er als Politiker diese Tagung eröffnete, gehörte zur Routine, dass er aber die Möglichkeit bekam, ein Gebetsanliegen zu hinterlassen, verblüffte ihn. „Dass wir und alle Menschen mehr die Gemeinsamkeiten als das Trennende sehen, darum mögen die Studierenden beten“, bat der Jugend-Landesrat. Kräftiger Applaus war die Antwort.
Ostergottesdienste im Tschad
Zu einem zwei Wochen dauernden Einsatz in den Tschad sind der evangelische Superintendent Oskar Sakrausky und der katholische Militärpfarrer aus Oberösterreich Stefan Gugerel aufgebrochen. Sie werden mit den österreichischen Soldaten Ostern feiern.