Mit Ende des Ersten Weltkriegs wurde aus dem „Erzherzogtum ob der Enns“ das Bundesland Oberösterreich. Das Land nimmt seinen 90. Geburtstag zum Anlass für ein „Jahr der Identität“. Oberösterreich hat im Jubiläumsjahr das Projekt „persönliche Landeschronik“ ins Leben gerufen: Alle Senior/innen sind eingeladen, bis Oktober 2008 die nach Möglichkeit schriftlichen Erinnerungen, aber auch Tagebücher, Briefe, Fotos usw. von Oberösterreicher/innen aus der Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und der Jahrtausendwende an das Land zu übermitteln. Aus den persönlichen Erinnerungen soll ein Buch und eine Ausstellung entstehen. - Einsendungen an: „Unser Oberösterreich“, Kennwort: Landeschronik, Klosterstraße 7, 4021 Linz,E-Mail: unser.oberoesterreich@ooe.gv.at
Sozialunternehmen fordern Fairness
In der Interessensvertretung der Sozialunternehmen sind 31 Dienstleistungsunternehmen aus dem Behinderten- und psychosozialen Bereich Oberösterreichs organisiert. Sie erzielten im Jahr 2007 einen Umsatz jenseits der 400-Millionen-Euro-Marke. 8.500 Beschäftigte betreuen rund 50.000 Klient/innen. Sowohl der Umsatz als auch die Zahl der Mitarbeiter/innen und der Klient/innen haben sich in den vergangenen sieben Jahren verdoppelt. Die Sozialwirtschaft ist zu einer Branche von Gewicht geworden. Dennoch würden ihre Unternehmen oft nur als lästiger Kostenfaktor empfunden, so die Sprecher der Interessensvertretung. Sie fordern daher faire finanzielle Bedingungen, um die hohe Betreuungsqualität weiterhin garantieren zu können, auf die viele Bürger/innen einmal angewiesen sein werden.