Ausgabe: 2008/13, Tibet, Gewalt, Probleme, Papst Benedikt, Joseph Zen, Religionsfreiheit, Tibeter
26.03.2008
Tief besorgt äußerte sich Papst Benedikt vergangene Woche zu den Vorgängen in Tibet. Eindringlich rief er zum friedlichen Dialog auf. „Mit Gewalt“, so der Papst, „löst man keine Probleme, sondern erschwert sie nur.“ Der Kardinal von Hongkong, Joseph Zen, rief die chinesische Regierung auf, die Religionsfreiheit zu achten. Der Dalai Lama, den die chinesische Regierung als Drahtzieher des Aufstandes in Tibet attackierte, warf sein ganzes politisches und religiöses Gewicht in die Waagschale. Er werde als politischer Führer der Tibeter zurücktreten, wenn seine Landsleute den Weg der Gewaltfreiheit verlassen sollten.