Der Gleichstellungsausschuss des Europarates hat mit großer Mehrheit einen Bericht angenommen, der den Zugang zu „risikolosen Schwangerschaftsabbrüchen“ in allen 47 Mitgliedsländern fordert. Vorgelegt wurde der Bericht von der österreichischen SPÖ-Abgeordneten Gisela Wurm. Wie sie betonte, gehe es nicht nur darum, die Abtreibung auch in den vier Mitgliedsländern Malta, Polen, Andorra und Irland zu legalisieren, sondern auch um den Abbau von praktischen Hindernissen. Abtreibung als Mittel der Familienplanung lehnt der Bericht ab. Als flankierende Maßnahmen nennt er Sexualaufklärung und billige Verhütungsmittel.