Ausgabe: 2008/13, Armut, Einsamkeit, Statistik, Familiennetzwerke, Franz Küberl, Mindestsicherung
26.03.2008
Die Statistik Austria veröffentlichte vergangene Woche eine Studie, in der die nicht materiellen Folgen von Armut unter die Lupe genommen werden. Ein hervorstechendes Ergebnis dabei ist, dass Armut einsam macht. Arme und Armutsgefährdete sind viel öfter allein, haben seltener Kontakte außerhalb ihres Haushaltes und können deutlich seltener auf tragfähige Familiennetzwerke zurückgreifen. Caritaspräsident Franz Küberl fordert daher, dass bei der Mindestsicherung endlich Tempo gemacht wird und dass sie so gestaltet wird, dass sie die Menschen nicht zusätzlich beschämt. Vor allem Kinder leiden unter der Scham der Armut.