Kritik an der Migrantenpolitik der USA und der zunehmend rigideren Abschiebungspraxis gegenüber den illegal in den USA lebenden Guatemalteken hat der guatemaltekische Bischof Alvaro Leonel Ramazzini Imeri geübt. Die Ausweisungen stellten die in der Heimat verbliebenen Angehörigen vor große Probleme. So müssten sie z. B. die Kosten für die Rückführung tragen. Gründe für die Abwanderung aus Guatemala liegen in der ungleichen Einkommensverteilung und der Gewalt. 56 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Mit 14 Morden am Tag verzeichnet das Land eine der höchsten Mordraten Lateinamerikas.