Wenn man regelmäßig auf die vielfältigen Kräfte unserer heimischen Kräuter zurückgreifen will, empfiehlt es sich, zuhause einen kleinen Kräutergarten anzulegen – in einem kleinen, mit Holz abgegrenzten Gartenstück oder in einem Blumentopf am Balkon.
Welche Kräuter man anpflanzt muss jeder selbst entscheiden – ich empfehle vor allem Brennnessel, Schafgarbe, Ringelblume, Gundelrebe, Beifuß und Käsepappel. Man gräbt dazu eine Pflanze mit der Wurzel aus, schneidet sie auf 15 cm zurück und setzt sie ein – lediglich bei der Ringelblume verwendet man Samen. Als Pflanzenerde eignet sich die Erde von Maulwurfshügeln hervorragend, denn Maulwürfe bringen mineralstoffreiche Erde aus tieferen Schichten nach oben. Die Kräuter sollte man nicht düngen, auch gießen muss man sie nur sparsam, wenn sie einen deutlich ausgetrockneten Eindruck machen.
Die Kräuterspirale. Wer einen eigenen Garten zur Verfügung hat, kann auch eine Kräuterspirale anlegen. Dazu errichtet man aus Steinen, Sand und Erde eine Art Kegel mit einem Durchmesser von ca. zwei Metern und pflanzt darauf in einer aufsteigenden Spirale alle Kräuter an, die man häufig benötigt. So hat man die Kräuter rasch bei der Hand, zugleich ist eine Kräuterspirale auch ein hübscher Blickfang im Garten.