38 Preisträger/innen wurden am 26. März mit dem Oö. Landespreis für Umwelt und Natur ausgezeichnet. Einen der Preise erhielt der Fachausschuss Schöpfungsverantwortung des Pastoralrates der Diözese Linz. Er wurde „für langjährige erfolgreiche Tätigkeiten im Bereich der Umweltbewusstseinsbildung“ ausgezeichnet. Im Besonderen sind es Energiespar-Impulse, die vom Fachausschuss gesetzt werden. So läuft seit drei Jahren das Projekt Energiebuchhaltung, mit dem die Energiedaten aller Pfarren protokolliert wurden, und ein „Energieleitfaden für Pfarren“ gemeinsam mit dem Klimabündnis erstellt wurde.
Was Jugendliche von Kirche wollen
Was motiviert Jugendliche heute dazu, sich in der Jugendarbeit zu engagieren? Dieser Frage ging eine qualitativ angelegte Untersuchung unter Jugendlichen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart nach. Studienleiter Prof. Michael Ebertz referierte letzte Woche am Linzer Institut für pastorale Fortbildung über die Ergebnisse und regte an, wie Jugendarbeit gestaltet werden kann. Aus der Studie kristallisierten sich drei Typen von Jugendlichen heraus, die sich in der Kirche engagieren. Die „Humans“, die ihren Lebenssinn aus dem Dienst am Mitmenschen und am Gemeinwohl beziehen. Zweiter Typ sind die „Spirits“, für die der Glaube das Zentrum ihres Lebens ist. Diese Gruppe – so vermutet Ebertz – macht den geringsten Anteil aus. Für die „Funs“, die eher im ländlichen Raum zu finden sind, ist kirchliche Jugendarbeit in erster Linie Freizeitbeschäftigung. Sie wollen möglichst ohne Einschränkungen durch Erwachsene Zugänge zu Räumen, in denen sie sich treffen können, ohne damit zu große Verpflichtungen einzugehen. Besonders wichtig sind sämtlichen Befragten jugendgerechte Gottesdienste, die ihr Lebensgefühl widerspiegeln. Große Bedeutung kommt auch der authentischen Face-to-Face-Vermittlung von Glauben zu.