Eine Studie im Auftrag der Arbeiterkammer hat ergeben, dass 60 Prozent der oö. Arbeitnehmer/ innen auch krank zur Arbeit gehen. Zwei Krankheitsarten nehmen zu: Psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depression und Erkrankungen des Muskel- und Stützapparates. Für Präsident Dr. Kalliauer von der Arbeiterkammer lautet die Herausforderung, Krankenstände durch Prävention zu vermeiden.
Schöneben
Die „Interessensgemeinschaft Böhmerwald“ kritisiert das Verkaufsprospekt für die Hotel-Hütten-Anlage in Schöneben, Ulrichsberg. Darin wird unter anderem mit dem Hinweis geworben: Sichern Sie sich eines der letzten Urlaubsparadiese Oberösterreichs mit traumhaftem Fernblick, denn Baugenehmigungen werden in solch exponierten Lagen nur mehr äußerst selten erteilt. Auch ist die Rede davon, dass sich die Häuser direkt an der geplanten Skiabfahrt vom Hochficht befinden. Für Sepp Pühringer von der Interessensgemeinschaft widerspreche das der Zusage nach ökologischer, nachhaltiger und umweltverträglicher Bebauung.
Billies
In den Programmkinos Moviemento und City-Kino in Linz arbeiten seit Sommer 2007 fünf Billeteur/innen, die Psychiatrie-Erfahrung haben. Die „Billies“, ein Projekt von Exit sozial, arbeiten unter Anleitung selbstständig und erhalten ein Stundenhonorar. Die Kinobesucher/innen erkennen sie nicht als Psychiatriebetroffene.
Pro mente versorgt
Anfang März eröffnete in Neuzeug mit dem „minimarkt“, der zehnte Nahversorger von pro mente in Oberösterreich. Damit hat Neuzeug wieder einen Nahversorger. Und Menschen mit psychschen Problemen erhalten eine Arbeits-Chance.