Die Kolumbianische Bischofskonferenz hat Frankreich ermahnt, seine Vermittlungsbemühungen im Geiselkonflikt nicht nur auf die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt zu beschränken. Es gebe viele andere, die die gleiche unmenschliche Situation erleiden müssen. Betancourt, die einen französischen Pass besitzt, ist seit über sechs Jahren in der Hand der linksgerichteten Rebellenorganisation FARC. Sie soll mittlerweile schwer erkrankt sein. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen hat die FARC etwa 800 Menschen in ihrer Gewalt, um mit ihnen Lösegeld zu erpressen oder politischen Druck auszuüben.