Auch die meisten Zimmerpflanzen haben im Winter eine Ruhephase. Deshalb ist jetzt die beste Zeit zum Umtopfen.
Umgetopft sollten Pflanzen werden, wenn die Wurzeln die Erde durchwachsen haben. Wenn Wurzeln unter den Topf wachsen, ist höchste Zeit für neue Erde. Auch weiße Ablagerungen auf der Erde oder dem Topf sind ein Zeichen zum Umtopfen. Sie zeigen, dass die Erde durch Kalk im Gießwasser zu alkalisch geworden ist.
Ein paar Tipps:
- Wurzelnetz auflockern, kürzen, wenn die Wurzeln schon im Kreis gewachsen sind. Nur bei Schädlingsbefall die ganze Erde entfernen.
- Der neue Topf sollte nur wenig größer sein als der alte – etwa 2 cm, außer die Pflanze wächst sehr schnell.
- Torffreie Erde verwenden, eventuell selbst mischen.
- In den leeren Topf Tonscherben oder Kies geben. So bleiben die Abflusslöcher frei.
- Tontöpfe vor dem ersten Gebrauch mit Wasser vollsaugen lassen, sie nehmen sonst zu viel vom Gießwasser auf.
- Nach dem Umtopfen gut gießen.
Nicht düngen. Alle Pflanzen auf einmal umtopfen spart Zeit und Töpfe, weil diese sofort wiederverwendet werden. Die Erde kann man mit Hornspänen vermischen, das spart für länger das Düngen. Nach dem Umtopfen sollte man bis zu acht Wochen nicht düngen, weil genügend Nährstoffe in der frischen Erde vorhanden sind. Statt Umtopfen kann man von Zeit zu Zeit frische Erde in die obersten fünf Zentimeter der Topferde einarbeiten.
- Broschüre „Gesund mit Pflanzen“ kostenlos erhältlich beim Fonds Gesundes Österreich, Tel. 01/895 04 00. Folder „Zimmerpflanzen für eine gesunde Raumluft“ und Infoblatt „Pflanzen zur Raumverbesserung“ (e 1,50 oder kostenlos als Download) der Umweltberatung, Tel. 01/803 32 32, Homepage: www.umweltberatung.at