Der kleine Kofi darf zum ersten Mal in die Schule gehen. Das ist ziemlich aufregend für ihn und seine Familie. Kofi lebt in Afrika und möchte wie sein Namensvetter Kofi Annan einmal für den Frieden in der Welt arbeiten.
Wie sich der kleine Kofi auf den ersten Schultag vorbereitet, erzählt der Schriftsteller Patrick Addai in seinem neuen Kinderbuch „Kofi. Das afrikanische Kind“. Patrick Addai stammt selbst aus Ghana und lebt seit einigen Jahren in Österreich.
Alles selbst gemacht. Hast du gewusst, dass die Schulkinder in Ghana ihren eigenen Sessel und ihren eigenen Tisch mit in die Schule nehmen müssen? Außerdem trägt jedes Kind eine Art Schuluniform, auch die wird selbst gemacht: vom Schneider Amadu Saani, der die einzige Schneiderei im Dorf besitzt. Kofis neue Schuhe werden aus alten Gummireifen hergestellt. Papa Mumni hat sie für Kofi angefertigt. Kofis Mama, der Tischler und der Schneider unterstützen Kofi tatkräftig, damit er gut für den ersten Schultag vorbereitet ist.
Endlich ruhig schlafen können. Seine Oma ist traurig, weil Kofi von nun an nicht mehr so viel Zeit für sie hat. Mit Tränen in den Augen sagt Kofi zu ihr: „Großmutter, sei nicht so traurig, weil ich dich zum ersten Mal alleine lasse. Weißt du was, ich möchte in die Schule gehen. Wenn ich einmal groß bin, dann kann ich für den Frieden in der Welt arbeiten wie Kofi Annan. Der hat sich auch immer dafür eingesetzt, dass die Menschen friedlicher miteinander umgehen“, sagt Kofi. Und seine Oma meint: Wenn sich alle Menschen für den Frieden einsetzen, werden keine Waffen mehr gebraucht und dann werden alle Menschen ruhig schlafen können. – Eine schöne Vision!
- Patrick Addai. Kofi. Das afrikanische Kind, Verlag Adinkra, Preis: Euro 20,–.