Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus hat im Kampf gegen weltweite Armut ein Umdenken im kapitalistischen Wirtschaftssystem gefordert. „Die freien Märkte in ihrer gegenwärtigen Form sind nicht geeignet, soziale Probleme zu lösen“, so der Wirtschaftswissenschafter aus Bangladesch. In seinem Buch „Die Armut besiegen“ regt er die Schaffung von Sozialunternehmen an, die sich nicht am Kapitalgewinn, sondern an einem ganzheitlichen Gewinn für die Gesellschaft ausrichten. Yunus ist überzeugt, dass eine wirtschaftlich orientierte Armutsbekämpfung einen größeren Friedensbeitrag leiste als der Krieg gegen den Terror.