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Kein Ja und kein Nein will Mag AndreasTelser auf die Frage antworten, ob Glaube glücklich macht. Man glaubt nicht nur des Glückes wegen.
Nach dem Zusammenhang von Glück und Glaube fragt Mag. Andreas Telser in der letzten Folge von „Theologie vor Ort“. Diese spürte heuer der Frage nach: „Wo das Glück zu finden ist.“ Glaube ist keine Garantie für Glück, beugtTelser manchen Glückserwartungen oder auch Glücksversprechungen vor. Gott und Glaube kann man nicht einfach vor den „Glückskarren“ spannen. In seinem Vortrag wird der am Institut für Fundamentaltheologie und Dogmatik tätige Theologe auf einen wichtigen Zusammenhang zu sprechen kommen. Glaube wird vor allem in Beziehung wahr – und da bleibt die Frage nach dem Glück offen. Das Glück, geliebt zu sein, schließt das Leid und das „Unglück“, das einen trifft, nicht aus.
Wer auf sein Glück zu sehr fixiert ist, kann ihm so entgegenstehen. Theologisch betrachtet bleibt die Verheißung des Glücks offen – und wird trotzdem auch in dieser Welt bereits ein Stück weit wirklich. Dass die Kirche in der Geschichte immer wieder als „Glücksverderberin“ erlebt wurde, weil sie das Glück nur für das Jenseits predigte, sei ebenso ein Fehlweg gewesen wie die moderne Fixierung auf das Glück, das am besten auf der Stelle und so intensiv wie möglich konsumiert werden will. Glück hat – so Andreas Telser – mit Erlösung zu tun, die man nicht selbst leisten kann. Und auch die Erfahrung, geliebt zu sein, kann man sich nicht einfach selbst bereiten.