Christi Himmelfahrt und Tag der Arbeit – und in vielen Pfarren wird an diesem Tag auch Erstkommunion gefeiert. Der heurige 1. Mai ist wie ein Programm christlichen Lebens.
Alles dreht sich um die Arbeitswelt. Wer Arbeit hat, kann für sich selbst sorgen. Wo es keine Arbeit gibt, droht Armut. Das ist die eine Seite. Der traditionelle „Tag der Arbeit“ ist heuer zugleich Christi Himmelfahrt. Menschliche Arbeit für sich allein schafft nicht schon das Paradies. Die Welt und den Alltag auf den Himmel hin offen zu halten und mit der Wirklichkeit Gottes zu rechnen, das kommt im Fest Christi Himmelfahrt zum Ausdruck. Die rund 11.000 oberösterreichischen Erstkommunionkinder des heurigen Jahres treten ein Stück weit ein in diese Lebenskunst: für die Welt zu arbeiten und sich trotzdem nicht darin zu verlieren. Denn: Wo man nichts als Arbeit kennt, droht auch Armut – Armut an Sinn.