Ein Altar aus Holz, in der Form eines angeschnittenen Brotlaibes: so hat der Künstler Ruedi Arnold den Altarraum in der Kapelle des Mutterhauses im Jahr 2005 gestaltet. Die KirchenZeitung macht in der Reihe „Kunst im Kirchenraum“ nun abschließend Station in Vöcklabruck.
„Schlicht, arm, würdig“ titelte die KirchenZeitung im Rahmen der Berichterstattung zur Altarweihe im Juni 2005. Der Altar bildet die Feiermitte des Raumes. In kreisförmiger Anordnung erschließen sich die anderen Orte wie Ambo und Priestersitz. Das Material Holz bestimmt die Gestaltung. Der Tabernakel aus Eisen steht auf einem Unterbau aus Holz, der die Bewegung des Altares mitmacht.
Erfahrungen mit Kunst unserer Zeit. Die KirchenZeitung und die Franziskanerinnen laden Interessierte am 17. Oktober um 18.30 Uhr in die Kapelle des Mutterhauses zur Vesper und einem anschließenden Künstlergespräch mit Ruedi Arnold ein. Das gemeinsame Gebet und die Begegnung mit Kunst und Künstler vor Ort sollen neue Aspekte der Altarraumgestaltung sichtbar machen und einen Erfahrungsaustausch mit Kunst unserer Zeit im Sakralraum ermöglichen.
Um die Mitte versammelt. Das Brot brechen und miteinander das Leben feiern – der Altartisch aus Holz erinnert an einen angeschnittenen Laib Brot.
Feiern
Ein Altar aus Holz in der Mitte des Raumes Ein Viertel Laib Brot bereits berührt, verteilt, verkostet Ein zentraler Ort, um miteinander zu essen, zu trinken, zu feiern
Verweist auf eine Mitte, die vom Brot erzählt, eine Mitte, die Brot des Lebens ist, eine Mitte, die zum Brotbrechen einlädt
Christus – er kennt unseren Hunger nach Ganzheit ist gegenwärtig in der Gebrochenheit unseres Lebens schon jetzt
Elisabeth Leitner
- Kunst im Kirchenraum. Mutterhauskapelle der Franziskanerinnen in Vöcklabruck, Freitag, 17. Oktober, Treffpunkt: 18.30 Uhr vor der Kapelle, Vesper, Künstlergespräch, Agape. Herzliche Einladung an alle Interessierten!