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Christentum – Islam: die Frauen sind Schlüssel für Verständigung

Erzbischof Louis Sako war auf Einladung der Initiative Christlicher Orient zu Gast in Österreich
Ausgabe: 2008/40, Sako, Erzbischof Dr. Louis Sako, chaldäisch-katholische Kirche, Initiative Christlicher Orient, Hans Hollerweger, Europäische Union, Christen, Irak,
08.10.2008
- Josef Wallner
Die Christen im Irak sind unter Druck. Die eine Hälfte lebt als Flüchtlinge, die andere ist bedroht von radikalen Muslimen. Erzbischof Louis Sako sieht trotz der schwierigen Lage eine einzigartige Chance für die christliche Minderheit: dem Islam zu helfen, sich für die Moderne zu öffnen.

Die Erdölmetropole Kirkuk zählt rund 700.000 Einwohner. In der Stadt leben Sunniten, Schiiten, Kurden und weitere Volksgruppen zusammen. Darunter fallen die 6000 chaldäisch-katholischen Christen rein statistisch gesehen so gut wie gar nicht ins Gewicht – wäre da nicht Louis Sako. Der Erzbischof mischt im öffentlichen Leben mit – als Brückenbauer. So hat er einen Tag vor Beginn des Fastenmonats Ramadan, am 30. August 2008, zu einem Friedensgebet in seine Kathedrale geladen. Eine Reihe von muslimischen Geistlichen, der Bürgermeister, ein General und viele Frauen kamen. Mehr als fünfhundert Menschen beteten Psalmen und Hymnen, ein Chor sang Lieder. Zwei muslimische Frauen –eine mit und eine ohne Schleier – trugen die Fürbitten vor. Für Sako ist das kein Problem, wichtig ist das Anliegen: „Auf diesem spirituellen Weg können wir Gewalt besiegen und zur Geschwisterlichkeit beitragen.“ Das Echo war überwältigend, vor allem unter den muslimischen Frauen, die nicht wie in der Moschee abgetrennt sitzen mussten. Auf die Frauen setzt Sako große Hoffnungen. „Die Lösung der verfahrenen Situation im Irak kommt von den Frauen. Sie sind aufgeschlossen und stark.“ Der Erzbischof ist überzeugt, dass die Frauen als Erste nicht mehr den radikalen Islam mittragen werden. Wann immer er bei Hochzeiten über Gleichheit von Mann und Frau spricht, wie sie sich im Schöpfungsbericht der Bibel findet, sind die muslimischen Frauen unter den Gästen sehr bewegt. Das sind für ihn Zeichen der Ermutigung: „Wir Christen müssen den Muslimen helfen, dass sie sich öffnen.“

Nicht zu stoppen. Sako zeichnet ein anste-ckender Optimismus aus, eine Chance, die Islamisierungswelle, die über die arabischen Länder hereingebrochen ist, zu stoppen, sieht er dennoch nicht. Die Welle wird verebben, aber sie im großen Stil zu beeinflussen, scheint ihm nicht möglich. Sako gibt in Kirkuk sein Bestes und zeichnet als Weg in die Zukunft: „Die überwiegende Zahl der Muslime ist friedlich, doch sie müssen aufhören, Gewalttätigkeiten zu entschuldigen, die aus religiösen Gründen gerechtfertigt werden.“



Interview


Christen im Irak brauchen Hilfe
Erzbischof Louis Sako über den unverzichtbaren Beitrag der Christen für einen demokratischen Irak.

Der Islam ist die am schnellsten wachsende Religionder Erde. Sie behaupten, dass er in einer Krise steckt. Warum?
Erzbischof Sako: Der Islam ist sogar in der größten Krise seiner Geschichte, weil er mit seinem wortwörtlichen Verständnis des Koran keinen Platz in der modernen Welt findet. Die Radikalisierung ist Ausdruck von Ratlosigkeit. Will der Islam Zukunft haben, muss er sich öffnen.
Demokratie ist die einzige Lösung für den Irak und die ganze muslimische Welt. Wir Christen können den Muslimen dabei helfen. Es wäre daher eine Todsünde, den Irak seiner Christen zu berauben.

Die Europäische Union diskutiert die Aufnahme von Flüchtlingen aus den Irak, bevorzugt von Christen. Was halten Sie davon?
Sako: Hilfe ist auf verschiedenen Ebenen notwendig. Jenen, die in die Kurdenregion des Nordirak geflohen sind, sollte man helfen, dass sie dort Fuß fassen können. Die Initiative Christlicher Orient startet dazu gerade ganz wichtige Projekte. Dann gibt es jene, die in den Flüchtlingslagern Syriens und Jordaniens leben, und nicht mehr in den Irak zurückkehren können – hier sollte Europa seine Türen öffnen. Und die Christen, die in den zentralen Gebieten des Irak wie z. B. in Bagdad geblieben sind, brauchen ebenfalls Solidarität. Prof. Dr. Hans Hollerweger ist Gründer und Motor der „Initiative Christlicher Orient“.

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