Sie haben die Welt erobert. Kaum ein Lebensmittel ist rund um den Globus bei Groß und Klein so beliebt wie die Nudel. Egal in welcher Form, ob italienisch, asiatisch oder heimisch, ob aus Hartweizengries oder Vollkorn, ob mit oder ohne Ei, ob mit oder ohne Sauce: Nudeln werden gern gegessen.
Und trotzdem ist die Nudel auch Zentrum heftiger Diskussionen. Zunächst gehen die Meinungen auseinander, ob man ins Nudelwasser Öl gibt oder nicht. Und dann ist da noch der „Dickmacher-Faktor“. Je nachdem welche/n Ernährungsberater/in man fragt, ist die Antwort unterschiedlich. Da prallen zwei Welten aufeinander: „Nudeln als Inbegriff von Kohlehydraten machen dick“, gegen: „Nudeln sind gesund, die Kalorien sind in den Beilagen und Saucen“. Unbestritten dagegen ist, dass Nudeln rasch Energie für den Körper liefern, weshalb sie bei Sportlerinnen und Sportlern häufig am Speiseplan stehen. Unbestritten ist weiters, dass Nudeln einfach in der Zubereitung und geschmacklich extrem vielfältig sind. Es gibt eigentlich keine Sauce, die nicht dazupasst. Selbst bei Koch-Anfänger/innen kann kaum etwas schiefgehen. Der Weltnudeltag (World Pasta Day) wurde im Jahr 1995 von 40 Pasta-Produzenten aus aller Welt auf dem World-Pasta-Kongress ins Leben gerufen. Er soll darauf hinweisen, dass die Nudel ein internationales Lebensmittel ist, weil sie auf allen Kontinenten gegessen wird. Egal ob als Hauptnahrungsmittel oder in der Spitzengastronomie, die Nudel findet sich auf vielen Tellern und schmeckt fast allen. Daher feiert man den Weltnudeltag am besten, indem man selbst Pasta kocht (siehe Rezept Kürbis-Ravioli) oder genießt.