Als Stärkung der Gemeinschaft, des Glaubens und der Identität werden die Seelsorgeteams in ihren Pfarren erlebt. Das ist ein erstes Ergebnis aus einer aktuell durchge-führten wissenschaftlichen Untersuchung.
Die Studie, die am pastoraltheologischen Institut der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz erarbeitet wird, geht in einem ersten Schritt der Frage nach, was die Pfarrgemeinden „davon haben“, wenn Seelsorgeteams aktiv sind. Auffallend ist, das es keine grundsätzliche Kritik an der Beteiligung von Ehrenamtlichen an der Leitung von Pfarren gibt, wie das Seelsorgeteam-Modell oder die „Pfarrgemeinderatsteams mit erweiterten Leitungsaufgaben“ mit einem Überbegriff genannt werden. Vermutlich weil die Menschen unmittelbar den Nutzen dieser Einrichtungen erleben. In Zeiten der Schließung von Post, Gasthäusern und Greißlern bleibt die Kirche damit vor Ort. Aktuell sind in 28 Orten Ehrenamtliche an der Leitung von Pfarren beteiligt und sieben Teams sind in Ausbildung. Generalvikar Severin Lederhilger betonte beim Jahrestreffen, dass die Diözese auf die ehrenamtlichen Männer und Frauen in der Pfarrleitung baut und er dankte den Anwesenden für ihren Einsatz. Was die Seelsorgeteams benötigen, damit sie gut arbeiten können, brachte ein Mitglied aus Lacken auf den Punkt: „Wir brauchen einen Geist, der uns leitet, Menschen, die uns begleiten und Rahmenbedingungen, die uns schützen.“
Zur Sache
Neun Pfarrstellen sind ausgeschrieben
Die kommenden Monate sind für sechzehn Pfarren der Diözese (neun Pfarrstellen) eine spannende Zeit. Die Pfarren sind zur Bewerbung um die Stelle eines Pfarrers (Amtsübernahme 1. September 2009) ausgeschrieben: Bad Goisern (3164 Katholiken), Hörsching (3659) mit Oftering (1350), Meggenhofen (1292) mit Aistersheim (724) und Steinerkirchen am Innbach (1012), Mettmach (2536 ) mit St. Johann am Walde (1767), Neukirchen am Walde (2438 ) Pram (1655) mit Wendling (797), St. Georgen an der Gusen (7887), Waldneukrichen (1841) mit Steinbach an der Steyr (1821) und Wels-Hl. Familie (6695).
- Die KIZ zeigt am Beispiel der Pfarren Meggenhofen, Aistersheim und Steinerkirchen, wie sie sich auf ihre neue Situation mit künftig einem einzigen Priester vorbereiten. Siehe unten.