Christoph Malzer ist Generalsekretär des Landesskiverbands OÖ. Wie er von seinem alten Job bei der Jungschar profitieren konnte und wieso ein gutes Image harte Arbeit bedeutet, erzählt er der KirchenZeitung.
Acht Jahre lang hat Christoph Malzer dafür gesorgt, dass die Jungschararbeit der Diözese Linz nicht unter den Scheffel gestellt, sondern einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wird. In Sachen Medienarbeit hat der 32-jährige Linzer vieles aufgebaut und für sich selbst einiges mitnehmen können, wie er erzählt. „Die Jungschar war für mich ein großes Lernfeld. Besonders genutzt haben mir die Freiräume, in denen ich mich weiterentwickeln konnte“. Dass Malzer den Job gewechselt hat, liegt zu einem Gutteil an seiner großen Begeisterung fürs Skifahren. Bereits seit drei Jahren hat der ausgebildete Skilehrer ehrenamtlich die Koordination der Öffentlichkeitsarbeit des Verbands übernommen. „Es hat sich aber mit der Zeit herausgestellt, dass die Arbeit nicht als Ehrenamt bewältigbar ist“, sagt Malzer.
Nicht sich selbst genügen. Seit letzten Herbst ist er nun Generalsekretär des Landesskiverbands Oberösterreich. Waren vorher die Pfarren sein Gegenüber, sind es nun die zahlreichen Sportvereine im ganzen Bundesland. „Bei beiden gilt, dass sie sich nicht selbst genügen dürfen“, weiß der Medienfachmann. Wie gut und professionell gearbeitet werde, müsse bei jeder Organisation immer wieder hergezeigt werden. Beispiel Jungschar: „Vor allem Leute, die ein schlechtes Bild von der katholischen Kirche im Allgemeinen haben, sind meistens von der guten Jungschararbeit in der Diözese Linz sehr positiv überrascht“, erinnert sich Malzer.
Gute Flachländer. Beim Skiverband sei die Aufrechterhaltung des guten Images eine hohe Messlatte, meint Malzer. Was viel zum positiven Bild des Landeskiverbands beisteuert, ist die vorbildliche Förderung des Nachwuchses. Daraus resultierend können die jungen Ski-, Langlauf- und Sprungtalente des Landesverbands zahlreiche Siege und Top-Platzierungen vorweisen. Die großen Erfolge für Oberösterreichs Alpine Skiläufer im Weltcup lassen dafür noch auf sich warten. Aber auch dafür gibt es eine plausible Erklärung. Malzer: „Unser Bundesland ist eher flach. Für diese Verhältnisse sind wir eigentlich sehr gut aufgestellt“.
Landesskiverband
Der Landesskiverband Oberöstereich zählt über 30.000 Mitglieder. 200 Athleten trainieren in den Kadern. Zu den Sparten zählen unter anderem Ski Alpin, Sprunglauf, Langlauf, Nordische Kombination und Snowboard. Neben der Förderung der Spitze wird aber auch dem Breitensport große Bedeutung zugemessen.