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Liebe und Treue haben in der Kirche ihren Wert. Das stellen einige Pfarren zum Gedenktag des heiligen Valentin in den Mittelpunkt und bieten Paarsegnungen an.
Wie Valentin, der Bischof von Terni, zum Patron der Verliebten und Brautpaare geworden ist, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Er starb am 14. Februar 269 als Märtyrer in Rom. Der 14. Februar war im alten Rom der Festtag der Göttin Juno, der Beschützerin von Ehe und Familie. Zu ihren Ehren wurden Altäre mit Blumen geschmückt und Blumen verschenkt. Dieser Brauch ist auf Valentin übergegangen.
Aufmerksamkeit schenken. Es schadet nie, sich gegenseitig mit einer Aufmerksamkeit zu überraschen. Das sollte aber mehr sein alseine Geste, weil es eben so Brauch ist. Die Kirche lädt ein, mehr zu schenken als Blumen. Der Valentinstag kann ein Anlass sein, sich zu verdeutlichen, dass man von Gott, aber auch vom Partner gewollt, bejaht und geliebt ist. Das kann man im Segen ausdrücken – durch eine zärtliche Berührung, eine Handauflegung, ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Menschen in Partnerschaften können gleichzeitig danken für den Menschen an ihrer Seite.
- Veranstaltungstipps zum Valentinstag finden Sie im Veranstaltungskalender auf Seite 24.
Beziehungspflege
Sie reden miteinander über Organisatorisches und Alltägliches. Natürlich ist das wichtig – aber vergessen Sie nicht, hin und wieder Ihre Beziehung ins Gespräch zu bringen. Reden Sie darüber, was Sie gerade bewegt, und hören Sie, wie es Ihrem Partner geht. Das stellt Vertrautheit und Nähe her. Bewährt haben sich in dieser Situation Dialoggespräche: Ein Partner hat zehn Minuten Zeit zum Reden, der andere hört nur zu und umgekehrt. Der Versuch wird sich lohnen…
- Aus: Das bist du mir wert. Gedanken für Paare, Albert A. Feldkircher, Tyrolia Verlag, Euro 7,90. Wir verlosen ein Exemplar des Buches. Schreiben Sie bis Fr., 20. 2. an: KirchenZeitung der Diözese Linz, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at – Kennwort: „Beziehung“.