An den staatlichen Universitäten sind mit Beginn des Sommersemesters die Studiengebühren gefallen – nicht so an der KTU-Linz, da der Staat den Privatuniversitäten den Entfall der Studiengebühren nicht ersetzt.
Im Jahr 2008 trugen die Student/innen der KTU Linz mit knapp 240.000 Euro zum Budget der Universität bei. „Diese Summe gehört zu den Säulen der Budgetierung und wir können darauf nicht verzichten“, sagt Prorektorin Dr. Ilse Kögler. Als Universität in privater Trägerschaft hat die KTU keinen Anspruch auf Ersatz der Studiengebühren durch die öffentliche Hand. Wer an der KTU studiert, bezahlt weiterhin 363,36 Euro pro Semester an Studiengebühren. Es wurde ein „Regelungspapier“ erarbeitet, das eine Reihe von Ermäßigungen und Möglichkeiten der Rückerstattung vorsieht und gewährleisten soll, dass niemand wegen der Kosten vom Studium an der KTU Linz abgehalten wird. Die Gefahr, dass Maturant/innen sich künftig einen anderen Platz für ihr Theologiestudium als Linz suchen, ist natürlich gegeben, doch Kögler vertraut ganz auf die Qualität der KTU: Dazu gehören die persönliche Betreuung bei Seminararbeiten, die engagierte Begleitung von Diplomarbeiten und allgemein das guten Arbeitsklima. „Die Studierenden haben Verständnis für die Situation und wir alle – Lehrende und Studierende – werden verstärkt in der Öffentlichkeit auf die Vorteile der KTU aufmerksam machen“, so Kögler.
Pädagogische Hochschule der Diözese Linz. Im Unterstschied zur KTU brauchten die Studierenden der Pädagogischen Hochschule für das Sommersemester 2009 keine Studiengebühren mehr zu bezahlen. Wie allen anderen staatlichen Hochschulen wird auch den Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft der Entgang der Studiengebühren ersetzt.