Stra?enaktion am Linzer Taubenmarkt anl??lich des Erscheinens der 100. Kupfermuckn, der Stra?enzeitung von Menschen, die das Leben auf der Stra?e kennen gelernt haben. Stra?enverk?ufer Manfred Schweiger
Seit 1996 gibt es die Straßenzeitung Kupfermuckn. In diesen Tagen wurde die hundertste Auflage präsentiert, wie es sich gehört im richtigen Ambiente: auf der Straße, am Linzer Taubenmarkt. Die Monatszeitung „Kupfermuckn“ wird von etwa 30 Redakteurinnen und Redakteuren entsprechend den Erarbeitungen in den wöchentlichen Redaktionssitzungen gemacht. Durchschnittich 110 Verkäuferinnen und Verkäufer vertreiben die Zeitung dann in Linz, Wels und Steyr auf der Straße, vor Einkaufszentren, an Sonntagen auch bei Kirchentüren ... Die Kupfermuckn hat ihren Ursprung in einer Schreibwerkstatt der Arge für Obdachlose im Jahr 1994 mit dem Linzer Schriftsteller Kurt Mittendorfer. Schon 1989 erschien in New York die erste Straßenzeitung der Welt. In Österreich war der Wiener „Augustin“ die erste Straßenzeitung. Mittlerweile gibt es weltweit 150 Straßenzeitungen – Zeitungen, die von Betroffenen aus den gesellschaftlichen Randschichten gemacht und verkauft werden. Wie eben die Kupfermuckn in Linz/Wels/Steyr, oder das Megaphon in Graz oder in Salzburg „Apropos“.