Ambros Ebhart, Abt des Stiftes Kremsmünster (2. von links) und Prior P. Daniel Sihorsch (3. von links) mit Mitbrüdern.
Mit den „Klostertagen“ von 16. bis 19. April 2009 haben die 60 Benediktiner von Kremsmünster ihr Stift als Ort der Begegnung und des Gebetes präsentiert.
Der neue Kosterladen, die neuen Stiftsweine und ein neues Logo waren der Anlass für die Klostertage. Ebenso machten die Mönche mit der „offenen Stiftspforte“ auf ihr „spirituelles“ Profil aufmerksam. „In unserer Schule und den 30 vom Stift betreuten Pfarren sind wir in Kontakt mit unzähligen Menschen“, sagt Prior P. Daniel Sihorsch: „Die Leute sollen uns aber auch als betende Gemeinschaft erleben können“. Darum soll bis 2010 das gesamte Chorgebet öffentlich zugänglich gemacht werden. Die Marienkapelle wird dazu umgestaltet. „Wir möchten dem klösterlichen Leben ein Gesicht geben“. Die neuen Initiativen für Jugendliche und junge Erwachsene, wie der „Treffpunkt Benedikt“ und „Mehrwert Glaube“, tragen dazu bei, wie auch das feierliche Hochamt, das jeden Sonntag musikalisch gestaltet wird. Die steigende Anzahl von Besucher/innen zeigt, dass geistliche Angebote gesucht werden, so der Prior.Eine Reihe von Interessent/innen hat auch die einmalige Gelegeheit für eine Besichtigung der Klausur, des Wohnbereiches der Mönche, genutzt. Dieser ist nämlich im Normalfall Gästen verschlossen.