Der Mut zur künstlerischen Neugestaltung des Altarraums schaffte eine neue Identifikation der Pfarrangehörigen mit der Pfarre – das berichtete Pfarrassistent Stefan Grandy bei einem Treffen mit Journalist/innen am Mittwoch, 9. Dezember in der Stiftskirche Garsten. Der neu gestaltete schlichte Volksaltar und der Ambo in Aluminium und Erlenholz stehen im Kontrast zur barocken Üppigkeit des Raumes. In der Barockzeit sorgten Künstler wie Carlone und Kremser Schmidt für die Ausgestaltung der Kirche auf höchstem Niveau. Der international anerkannte Künstler Michael Kienzer aus Steyr – er ist auch Otto-Mauer-Preisträger – schuf nun einen Raum, der sich bewusst von der barocken Umgebung unterscheidet. Auf eine Plattform aus zwölf massiven Betonplatten hat er je einen Aluminiumblock mit 300 kg für Tisch und Ambo gesetzt, diese werden von Erlenholz getragen. In der barocken Fülle ermöglicht diese Konzeption mit glatten Oberflächen eine konzentrierte Atmosphäre. elle