Am Donnerstag vergangener Woche verweigerten die Oppositionsparteien wegen des Streits um den „Spitzel“-Untersuchungsausschuss dem Regierungsentwurf für die Verankerung der Kinderrechte in der Verfassung ihre Zustimmung. Der Katholische Familienverband kritisierte, dass Parteitaktik vor Kinderrechte gestellt wurde. Das „Netzwerk Kinderrechte“ hofft nun, dass bis zum Sommer ein verbesserter Entwurf erarbeitet werden kann. Im Februar soll dazu ein „runder Tisch“ mit Expert/innen und Politikern stattfinden. Der Regierungsentwurf hatte die UNO-Kinderrechtekonvention nur teilweise berücksichtigt.