Predigten erweisen sich oft als „süßlicher Brei“ und seien oft „ungenießbar oder zumindest wenig nahrhaft“. Diese harsche Kritik äußerte der Generalsekretär der italienischen Bischofskonferenz, Bischof Mariano Crociata, auf einem Liturgiekongress für Priesteranwärter. Während früher Predigten oft voll Tadel und Moralismus gewesen seien, gebe es heute einen Trend zu einer Innerlichkeit ohne Konsequenzen für das Verhalten. Eine gute Predigt sei eine Frage der Lebenshaltung und nicht der Worte, sagt Crociata. Ziel müsse es sein, die Heilsbotschaft zu verkünden und die Hörer/innen vor eine Glaubensentscheidung zu stellen.