Während die Kirchen in der Fastenzeit wieder Autofasten ans Herz legen, meldet der Verkehrsclub Österreich VCÖ nüchterne Verkehrs-Fakten aus Oberösterreich.
Jeder zweite Oberösterreicher und jede zweite Oberösterreicherin fährt nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Erst jede/r fünfte nutzt täglich oder mehrmals in der Woche Bus, Bahn oder Straßenbahn. In jenen Bundesländern, in denen in den öffentlichen Verkehr mehr investiert wurde, wird auch Bus, Bahn und Tram gefahren, informiert der VCÖ. Oberösterreich muss sich hier noch anstrengen. Erfreulich ist, dass die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1998 bis 2000 um 35 Prozent zurück gegangen ist.
Die Organisatoren des Autofastens motivieren zum Mitmachen, das auch Gewinnchancen für Tickets des Öffentlichen Verkehrs eröffnet. Sie weisen unter anderem darauf hin, dass die Hälfte der mit dem Auto zurück gelegten Wege kürzer als fünf Kilometer sind. Das schaffe man auch mit dem Rad!