Über 2,6 Millionen Österreicher/innen erhalten eine staatliche Pension oder Rente. Etwa 540.000 Arbeitnehmer/innen beziehen eine Zusatzpension aus einer betrieblichen Pensionskasse oder sind Anwärter/innen.
Sie wurden als zweite Säule der Absicherung im Alter gepriesen: die betrieblichen Pensionskassen. Solange auf dem Kapitalmarkt das eingesetzte Geld gute Erträge brachte, blieb das Risiko weitgehend außer Acht. Doch mit der Finanzmarktkrise kam die Ernüchterung. Die in Aussicht gestellten Pensionsleistungen bleiben zurück. Das staatliche Pensionssystem hingegen setzt nicht auf Risiko, sondern auf Solidarität im Staat. Bis 2050 sollte es hier keine Probleme geben, berechneten Experten. Bei der betrieblichen wie auch bei der dritten Vorsorge-Säule, der privaten Pensionsvorsorge, steht die Eigenverantwortung im Vordergrund. Es ist eine Sache mit Risiko. Risiko, das an die Versicherten weiter gegeben wird.