Nach einer im „profil“ veröffentlichten Umfrage der Karmasin Motivforschung sprechen sich 46 Prozent der Österreicher/innen dafür aus, Sterbehilfe bei tödlichen Krankheiten im Endstadium straffrei zu stellen. Eine Studie der Medizinuni Graz spricht sogar von 62 Prozent Befürwortern der „aktiven Sterbehilfe“ durch einen Arzt (gemeint ist damit Tötung auf Verlangen). Bischof Küng meinte dazu, dass es zweifellos Situationen gebe, die für Ärzte, Patienten und Angehörige eine große Herausforderung darstellen. Mit der Zulassung der aktiven Sterbehilfe würde aber eine verhängnisvolle Straße in die falsche Richtung eröffnet.