- Recht auf Arbeit. Der Wiener Caritasdirektor Michael Landau hat bessere Zugänge von Menschen mit Behinderung zur Erwerbsarbeit gefordert. Das sei die beste Armutsvermeidung. Deshalb müssten Dienste wie Arbeitsassistenz und Job-Coaching ausgebaut werden.
- Solidarregion. Die von der „Weizer Pfingstvision“ mitbegründete Solidarregion Weiz setzt Zeichen. Auch in der Wirtschaftskrise erklärten sich alle 54 Bürgermeister des Bezirkes bereit, im Jahr pro Einwohner einen Euro für soziale Projekte zur Verfügung zu stellen. Jeweils die Hälfte des „SolidarEuro“ geht an ein Entwicklungsprojekt. Heuer erhielt der ehemalige Weizer Kaplan Günther Zgubic, der in Brasilien als Gefängnisseelsorger tätig ist, 20.000 Euro.
- Schuldebatte. Die Katholische Aktion begrüßte den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl für ein „gemeinsames Gymnasium“ für alle 10- bis 14-Jährigen. Das sei ein wichtiger Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit, da derzeit Kinder aus sozial schwachen Familien benachteiligt werden. Gegen eine „Einheitsschule“ sprachen sich der Mittelschüler-Kartell-Verband und die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände aus. Der MKV forderte eine effiziente Evaluierung der Schulen.
- Verfassung. Der Katholische Laienrat forderte die Parteien auf, im Nationalrat ein Verfassungsgesetz gegen aktive Sterbehilfe zu beschließen und den Ausbau von Hospizarbeit und Palliativmedizin zu fördern.