Trotz der Wirtschaftskrise haben im Jahr 2009 die EU-Länder ihre Mittel für die Entwicklungshilfe leicht angehoben. Sie ist laut neuestem „Aid Watch Report“ von 0,40 auf 0,42 Prozent des Brutto-Nationaleinkommens (BNE) gestiegen. Im Gegensatz zu diesem Trend hat Österreich seine Beiträge um 32 Prozent gekürzt, kritisieren der Dachverband Globale Verantwortung und die Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz. Österreich gebe für „echte Armutsbekämpfung“ nur mehr 0,25 Prozent des BNE aus, Schweden dagegen 1,12%, Luxemburg 1% und Dänemark 0,88%. In Österreich drohen weitere Kürzungen.