Die Päpstlichen Missionswerke in Österreich („Missio“) unterstützen weltweit Projekte gegen Kinderarbeit
Ausgabe: 2010/24, Kinder, Päpstliches Missionswerk, Missio, Kinderarbeit, Leo Maasburg, Welttag gegen Kinderarmut
16.06.2010
Weltweit müssen mehr als 200 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten; rund 100 Millionen verrichten gefährliche oder gesundheitsschädigende Tätigkeiten. Daran haben die Päpstlichen Missionswerke in Österreich („Missio“) anlässlich des „Welttages gegen Kinderarbeit“ (12. Juni) erinnert. Laut Schätzungen werden etwa neun Millionen Kinder auf besonders unmenschliche Weise ausgebeutet, etwa als Schuldknechte, Kindersoldaten oder Prostituierte. Noch immer gibt es mehr als eine Million Kinder, die wie Sklaven verkauft und zur Arbeit gezwungen werden. Die Dunkelziffer liege noch weit höher, heißt es vonseiten „Missios“. Kinder sind billige Arbeitskräfte, nicht gewerkschaftlich organisiert und leicht einzuschüchtern. In den meisten Fällen sind die Familien auf das Zusatzeinkommen ihres Nachwuchses angewiesen. Bessere Arbeitschancen und Gehälter bei Erwachsenen würden Kinderarbeit unnötig machen. „Missio“ unterstützt weltweit Projekte gegen Kinderarbeit. Zentrale Elemente in diesen Projekten sind Schul- und Berufsausbildung, medizinische Versorgung, Sport, Spiel, psychologische und spirituelle Begleitung der Kinder.