Das von der deutschen Bundesregierung angekündigte Sparpaket stößt auf deutlichen Widerstand bei der Kirche. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, kritisierte, dass – bei allem Verständnis für die Notwendigkeit des Sparens – wiederum in erster Linie bei den einkommensschwachen Familien der Rotstift angesetzt werde. Die Erzbischöfe Sterzinsky (Berlin) und Thissen (Hamburg) lehnten die Streichung des Elterngeldes und des Rentenbeitrages für Hartz IV-Empfänger (Sozialhilfe) entschieden ab. Die Schwächsten in der Gesellschaft würden dadurch am stärksten benachteiligt.