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„Freude und Wehmut“ empfindet Christa Wimmleitner, wenn sie an die vergangenen drei Jahre mit „ihren Mädls“ denkt.
Drei Jahre lang hat Christa Wimmleitner in der Landwirtschaftlichen Fachschule Mauerkirchen „ihre“ Klasse als Landwirtschaftslehrerin unterrichtet und als Klassenvorstand begleitet, auch im Internat. „Als pubertierende Teenager mit 14, 15 Jahren sind sie zu uns gekommen, als ausgereifte Damen mit 17 oder 18 Jahren gehen sie in das Berufsleben hinaus“, erzählt die Lehrerin. Ihr gefällt, dass die jungen Frauen „in ihrer Jugendlichkeit strahlen“, denn ihnen stehen alle Türen und Tore offen. „Sie gehen einem erfolgreichen Leben entgegen“, ist Wimmleitner überzeugt.
Erfolg im Leben. Mit „erfolgreichem Leben“ meint Christa Wimmleitner nicht unbedingt eine große berufliche Karriere. Sie und ihre Kolleginnen seien bemüht, sehr viel „allgemeine Lebensschule“ zu vermitteln. Die Lehrerin würde begrüßen, dass alle Jugendlichen ein Mindestmaß an hauswirtschaftlicher Ausbildung machen müssten: „Ich finde das so wichtig für später. Wir können alles fertig kaufen, aber das kostet immens viel Geld.“ Auch wenn sie ausschließlich Mädchen unterrichtet, ist sie dafür, dass auch Burschen zumindest eine Ahnung von Hauswirtschaft haben, um diese wertschätzen zu können oder um eine partnerschaftliche Regelung treffen zu können, wenn die Partnerin beruflich tätig ist.
Bunte Wege. Am Internatsdienst schätzt die Lehrerin, dass sie Mädchen mit Problemen besser betreuen kann. „Wir lernen auch das Umfeld, die Familie und den Freundeskreis kennen, das ist sehr beeindruckend“, so Christa Wimmleitner. Den Schülerinnen gibt sie mit, dass sie auf ihr „wertvolles, junges Leben aufpassen“ sollen. „Arbeitet an euren Stärken, eurer Motivation und an eurem Selbstwert, dann könnt ihr vieles erreichen!“ Und: „Geht euren eigenen bunten Weg voller Abenteuer!“