Im Februar 2011 lädt die KirchenZeitung nach Jordanien ein. Die Leser/innen-Reise entführt in die Welt des Orients. Sonne, Wüste, jahrtausendalte Traditionen, kräftige Farben, gutes Essen und so manches Abenteuer in der Wüste erwartet die Reiseteilnehmer/innen. Den biblischen Spuren wird ebenfalls nachgegangen.
Jordanien ist ein biblisches Land. Von den Anfängen des Volkes Israel bis zu Jesus und Paulus sind viele Erzählungen der Bibel mit dem Gebiet des heutigen Jordanien verbunden. So weiß das Neue Testament zu berichten, dass Jesus in die Gegend der „Dekapolis“ kam. Zehn Städte haben sich zu einem Wirtschafts- und Verteidigungsbündnis zusammengeschlossen und bildeten in der Region einen beeindruckenden Machtfaktor. Jesus verkündete auch dort seine Botschaft vom Reich Gottes, und gleich mehrere Städte nehmen für sich in Anspruch, dass Jesus auf ihrem Hoheitsgebiet einen Menschen von Dämonen befreit hat. Ob nun das Wunder in Gerasa oder Gadara oder woanders geschah – die beide Städte sind jedenfalls lohnende Ziele jeder Jordanienreise. Sie geben eine Vorstellung von der Welt und Umwelt Jesu, und Gadara bietet überdies einen schönen Blick auf den See Gennesareth. Auch antike Stätten wie die Felsenstadt Petra oder die Wüste Rum stehen auf dem Reiseprogramm.
Wüste & Bibel erleben
Mit der KirchenZeitung und dem Bibelwerk nach Jordanien
Weite Wüsten und üppige Vegetation am Jordan, biblische Propheten und Abenteurer – Jordanien ist ein Land mit bewegter Geschichte und Landschaften, deren Faszination sich kein Besucher entziehen kann. Bibelwerk und KirchenZeitung laden zur Leser/innen-Reise 2011 ein.
Es ist das Markenzeichen von Jordanien: das „Schatzhaus des Pharao“ in der Wüstenstadt Petra. Wer will, kann sich der Felsenstadt zunächst mit dem Pferd annähern. Schon auf dem Weg dorthin ahnt man, dass der Besuch der Hauptstadt des Nabatäer-Volks zu den Höhepunkten der Reise gehören wird. Ablesen lässt sich dies an der Anzahl der Fotos, die man beim Marsch durch die enge Schlucht schießt. Sie bildet den Zugang zu Petra. Bei dem einzigartigen Spiel von Licht und Schatten, das die Sonne an die hoch aufragenden Felswände zaubert, können die Besucher/innen nicht anders, als immer wieder den Auslöser der Kamera zu drücken. Nach einer letzten Biegung hält man dann den Atem an, wenn sich die Schlucht weitet und sich die Fassade des Schatzhauses des Pharao zeigt. Das im 1. Jahrhundert v. Chr. in den rötlichen Sandstein gehauene Monument ist das erste einer Reihe von beeindruckenden steinernen Zeugen, die die Nabatäer in ihrer Hauptstadt Petra errichtet haben. Der Handel mit Weihrauch hat dieses Volk reich gemacht.
Wind, Wasser, Wüste. Nicht weniger begeisternd als Petra ist die Wüstenlandschaft im Wadi Rum. Im Laufe der Jahrmillionen haben Wind und Wasser einzigartige Gesteinsformationen geschaffen. In Europa berühmt gemacht hat diese abgelegene Region der britische Abenteurer und Agent „Lawrence von Arabien“. Der gleichnamige Film erzählt von seinen Feldzügen, die er gemeinsam mit den Beduinen zur Zeit des Ersten Weltkriegs gegen die Osmanen unternommen hat. Wenn auch sein Anteil am Kampf zu phantasievoll geraten ist – das Wadi Rum als Filmkulisse macht diesen kleinen Schwindel bedeutungslos. Die KIZ-Reise bringt die Teilnehmer/innen mit Jeeps in die Wüste zu verborgenen Quellen und Felszeichnungen.
Christen: eine bedeutende Minderheit. Wenn die Christen auch nur drei Prozent der Bevölkerung Jordaniens ausmachen, sind sie mit ihren Schulen doch eine unübersehbare und geachtete Säule der Gesellschaft. Das haschemitische Königshaus gilt in dem islamischen Staat als Garant der Freiheit für die Christen, doch die Islamisierung ist auch in Jordanien unübersehbar. Für die KIZ-Leserreise ist es daher selbstverständlich – als Zeichen der Solidarität –, einheimische Christen zu treffen. Mit der Lebendigkeit ihres Glaubens können sie aber auch für die Christen Europas Vorbild und Ermutigung sein.
Jordanien-Reise
Wer bis Ende Juli bucht, spart 40 Euro
In den Semesterferien 2011 – von 19. bis 26. Februar – laden KirchenZeitung und Bibelwerk der Diözese Linz zu einer Rundreise durch Jordanien. Hier eine Auswahl aus dem Programm: Nach der Besichtigung der Hauptstadt Amman führt die Fahrt in den Norden des Landes zu den Stätten Jerash und Umm Qeis. Ein Tag ist für Madaba mit den berühmten byzantinischen Mosaiken, den Berg Nebo, das Tote Meer (Bademöglichkeit) und der Taufstelle am Jordan vorgesehen. Über die Kreuzfahrerfestung Kerak gelangt die Reisegruppe nach Petra (ganztägiger Besuch). Eine Jeepfahrt durch das Wadi Rum und seine Seitentäler gibt einen Eindruck von dieser einzigartigen Landschaft. In der Hafenstadt Aqaba am Roten Meer findet die achttägige Reise ihren Abschluss. Die Reise von 19. bis 26. Februar 2011 (Flug ab Linz) kostet inklusive aller Gebühren und Trinkgelder 1.330 Euro bei Anmeldung bis 31. Juli 2010, bei späterer Anmeldung 1.370 Euro.