JONA Personalservice, ein Personal-Leasing-Betrieb der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung, holte sich für eine Pressekonferenz Verstärkung beim Bischof. Dieser lobte die soziale Verantwortung oberösterreichischer Betriebe und appellierte an sie: „Stellt noch mehr Stellen für JONA zur Verfügung!“
Die Zahlen sind positiv: JONA, der in Oberösterreich am längsten bestehende gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassungs-Betrieb, konnte im vergangenen Krisenjahr 43 Mitarbeiter/innen Partnerbetrieben überlassen. Im bisherigen Rekordjahr 2008 war diese Zahl nur um eins höher: 44. Insgesamt 235 Monate waren JONA-Mitarbeiter beschäftigt. In den 16 Jahren, seit JONA besteht, wurden etwa 530 Dienstverhältnisse erfolgreich abgeschlossen.
Langfristig beschäftigen! Die Leiterin von JONA, Mag. Martina Pelz-Burger, unterstrich bei der Pressekonferenz, dass es Ziel von JONA sei, in langfristige Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln, nicht für kurzfristige Spitzenabdeckungen zu sorgen. Ziel bleibt, dass Leihpersonal schließlich in den Partnerbetrieben zu Stammpersonal wird. JONA ist vor allem für Menschen da, die am Arbeitsmarkt Handicaps haben: langzeitarbeitslose Menschen, Wiedereinsteigerinnen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Arbeitnehmer/innen mit Migrationshintergrund. Eines der Partner-Unternehmen von JONA, das schon mehrmals JONA-Mitarbeiter/innen beschäftigt hat, ist die AI.DA Werbung und Marketing GesmbH. Deren Geschäftsführer Martin Aistleitner betonte mit einem Spruch aus dem Talmud: „Es ist etwas Großes um die Arbeit“, dass Arbeit zum Ganz-Mensch-Sein gehört. Er arbeitet deshalb mit dem kirchlichen Betrieb JONA zusammen, weil es ihm gefällt, dass sich Kirche mit diesem Ganz-Mensch-Sein beschäftigt (Sozialhirtenbrief, Arbeitslosenstiftung). „Die Kirche hilft Menschen, das gefällt mir, das unterstützen wir.“ Er hält es für wichtig zu erkennen, was ein Mesnch kann und will, und nicht, welche Papiere er vorweist. Eine der JONA-Mitarbeiterinnen, die von der JONA-Philosophie und dem sozialen Gespür der Partnerbetriebe profitiert hat, ist Elisabeth Schindler. Sie hat über JONA bei AI.DA nach einem massiven Burnout wieder eine Berufschance bekommen. Bischof Ludwig Schwarz appelliert: Es mögen sich weitere Betriebe finden, die JONA Stellen anbieten: