Bei der MIVA-Christophorus-Aktion 2010 sollen schwerpunktmäßig pastorale und soziale Projekte in der Demokratischen Republik Kongo mit angepassten Transportmitteln unterstützt werden
Ein MIVA-Auto ist für viele Menschen in den Ländern des Südens oft das einzige Fahrzeug in ihrer Nähe. Die katholische Hilfsorganisation MIVA Austria mit Sitz im oberösterreichischen Stadl-Paura finanziert vor allem Mehrzweckfahrzeuge, die nicht nur die Priester in die Dörfer bringen, sondern die auch zum Transport von Waren und Baumaterial genutzt werden oder als Rettungsfahrzeuge, fahrende Impfstationen und Schulbusse von großer Bedeutung sind. Schwerpunktland der MIVA Austria ist heuer die Demokratische Republik Kongo. Das Land leidet an den Folgen von Bürgerkrieg und Gewalt. Im Osten der DR Kongo kommt es immer wieder zu Konflikten und Menschenrechtsverletzungen. In weiten Teilen des afrikanischen Landes ist die Infrastruktur fast völlig zerstört. Seit Jahrzehnten arbeiten Herz-Jesu-Missionare etwa in der Diözese Bokungu-Ikela. Sie und Projektpartner in mehr als 60 Ländern weltweit sollen mit MIVA-Fahrzeugen unterstützt werden. Deshalb bittet die MIVA im Rahmen ihrer Christophorus-Aktion am 25. Juli vor allem Autofahrer/innen „einen Zehntel-Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“ zu spenden.