Mit einer Warnung vor finanziellen Kürzungen internationaler Hilfsgelder im Kampf gegen HIV ist am 23. Juli die Welt-Aids-Konferenz in Wien zu Ende gegangen. Weltweit müsse die Gesundheit der Menschen Priorität haben, forderte der Vorsitzende der Konferenz, Julio Montaner. Während der Konferenz nahm die Pop-Diva und Aids-Aktivistin Annie Lennox die österreichische Regierung in die Pflicht: Aus der Welt-Aids-Konferenz würden zwar rund 45 Millionen Euro an Umwegrentabilität lukriert, bisher habe Österreich aber nur ein einziges Mal eine Million Euro in den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria eingezahlt.