Die Präsidenten der wichtigsten EU-Institutionen haben den Beitrag von Kirchen und Glaubensgemeinschaften zur Armutsbekämpfung gewürdigt. „Wenn wir die Armut wirksam bekämpfen wollen, müssen wir uns ihre langjährige und weitreichende Erfahrung zunutze machen“, sagte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso nach einer Begegnung mit rund 20 hochrangigen religiösen Würdenträgern am 19. Juli in Brüssel. Die EU hat sich das Ziel gesetzt, die Zahl der von Armut bedrohten Menschen bis 2020 um 20 Millionen zu reduzieren. Gegenwärtig seien 80 Millionen Menschen armutsgefährdet, sagte Barroso. ÷