Ausgabe: 2010/32, Mindestlohn, Arbeiterkammer, 1300 Euro, Dr. Johann Kalliauer, Einkommenskluft, Armut, Konsum, Mindestlöhne, Armutsgefährdung
11.08.2010
In Österreich sind 247.000 Menschen armutsgefährdet, obwohl sie arbeiten. Aus diesem Grund fordert die Arbeiterkammer OÖ eine Erhöhung des kollektivvertraglich geregelten Mindestlohns auf 1.300 Euro.
Der Präsident der Arbeiterkammer, Dr. Johann Kalliauer, sagt, eine solche Erhöhung sei eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit und wirtschaftspolitisch sinnvoll. Mindestlöhne verhindern Armut, verringern die Einkommenskluft zwischen Männern und Frauen, kurbeln den Konsum an und fördern so auch die Beschäftigung.